Drei Renditen, drei Aussagen
Die Bruttorendite ist Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Sie eignet sich, um zwei Objekte grob zu vergleichen, und für sonst nichts. Die Nettorendite rechnet mit dem, was du wirklich zahlst, also inklusive Kaufnebenkosten, und zieht die nicht umlagefähigen Kosten ab. Sie ist die Zahl, mit der du arbeiten solltest. Die Eigenkapitalrendite schließlich zeigt, was dein eingesetztes Geld verdient, nachdem die Bank ihren Anteil finanziert hat.
Warum der Hebel in beide Richtungen wirkt
Wenig Eigenkapital lässt die Eigenkapitalrendite glänzen, solange die Mieteinnahmen die Rate decken. Kippt der Cashflow ins Minus, kippt sie mit. Deshalb gehört zu jeder Renditerechnung eine ehrliche Cashflow-Rechnung: Rendite ist eine Prozentzahl, Cashflow ist das Geld, das jeden Monat fließt oder fehlt.