Die Posten, die man gern vergisst
Fast jede Milchmädchenrechnung sieht gleich aus: 1.150 Euro Miete, 1.000 Euro Rate, also 150 Euro Gewinn. In Wirklichkeit fehlen darin die nicht umlagefähigen Anteile des Hausgelds, die Instandhaltungsrücklage und die Verwaltung. Zusammen sind das schnell 150 bis 250 Euro, und aus dem vermeintlichen Plus wird ein Minus.
Wann ein Minus in Ordnung ist
Ein negativer Cashflow ist kein Ausschlusskriterium, sondern eine Frage der Tragfähigkeit. Wenn 500 Euro Tilgung in der Rate stecken, baust du auch bei minus 100 Euro im Monat Vermögen auf. Entscheidend ist, dass du die Lücke kennst, sie dauerhaft schließen kannst und sie nicht bei der ersten leeren Wohnung zum Problem wird. Rechne deshalb einmal mit einem Monat Leerstand pro Jahr durch.
Die Rate für diesen Rechner liefert dir der Tilgungsrechner, den Steuereffekt der AfA-Rechner.