Von der Rate zum Kaufpreis
Die Reihenfolge ist entscheidend. Aus deinem Haushaltsnetto minus Lebenshaltungskosten ergibt sich die tragbare Monatsrate. Aus der Rate und dem Verhältnis von Zins zu Tilgung ergibt sich das Darlehen, das du bedienen kannst. Erst dann kommt dein Eigenkapital dazu, und weil es zuerst die Kaufnebenkosten decken muss, ist der maximale Kaufpreis niedriger, als viele erwarten.
Der häufigste Rechenfehler
Eigenkapital von 80.000 Euro heißt nicht, dass 80.000 Euro in den Kaufpreis fließen. Bei zwölf Prozent Nebenkosten und einem Objekt für 350.000 Euro sind schon 42.000 Euro allein für Steuer, Notar und Makler weg. Wer das übersieht, sucht monatelang in der falschen Preisklasse und erlebt die Ernüchterung erst beim Bankgespräch.
Ist die Preisklasse geklärt, geht es weiter mit den Kaufnebenkosten und dann mit der Rate im Tilgungsrechner.