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Wie viel Immobilie kannst du dir leisten?

Nicht der Kaufpreis ist die erste Frage, sondern die Rate, die du auf Dauer tragen kannst. Von dort aus rechnet sich alles rückwärts.

Deine Finanzen

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Maximaler Kaufpreis

383.117 €

Dazu kommen rund 45.974 € Kaufnebenkosten, die dein Eigenkapital zuerst abdecken muss.

Tragbare Rate

1.600 €

Mögliches Darlehen

349.091 €

Eigenkapital

80.000 €

Nebenkosten

45.974 €

Banken rechnen konservativer und lassen dir einen Puffer. Nimm dieses Ergebnis als Obergrenze, nicht als Ziel.

Von der Rate zum Kaufpreis

Die Reihenfolge ist entscheidend. Aus deinem Haushaltsnetto minus Lebenshaltungskosten ergibt sich die tragbare Monatsrate. Aus der Rate und dem Verhältnis von Zins zu Tilgung ergibt sich das Darlehen, das du bedienen kannst. Erst dann kommt dein Eigenkapital dazu, und weil es zuerst die Kaufnebenkosten decken muss, ist der maximale Kaufpreis niedriger, als viele erwarten.

Der häufigste Rechenfehler

Eigenkapital von 80.000 Euro heißt nicht, dass 80.000 Euro in den Kaufpreis fließen. Bei zwölf Prozent Nebenkosten und einem Objekt für 350.000 Euro sind schon 42.000 Euro allein für Steuer, Notar und Makler weg. Wer das übersieht, sucht monatelang in der falschen Preisklasse und erlebt die Ernüchterung erst beim Bankgespräch.

Ist die Preisklasse geklärt, geht es weiter mit den Kaufnebenkosten und dann mit der Rate im Tilgungsrechner.

Häufige Fragen

Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?+

Ausgangspunkt ist die Rate, die du dauerhaft tragen kannst: Haushaltsnetto minus alle Lebenshaltungskosten ohne Miete. Aus dieser Rate ergibt sich über Zins und Tilgung das mögliche Darlehen, und zusammen mit dem Eigenkapital abzüglich der Kaufnebenkosten dein maximaler Kaufpreis.

Wie viel Eigenkapital brauche ich?+

Mindestens die Kaufnebenkosten, also je nach Bundesland 8 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Banken sehen es gern, wenn zusätzlich 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises aus Eigenkapital kommen, und honorieren das mit besseren Zinsen. Vollfinanzierungen gibt es, sie sind aber teuer.

Welche Rate ist noch gesund?+

Eine verbreitete Faustregel sind höchstens 35 bis 40 Prozent des Haushaltsnettos. Aussagekräftiger ist eine ehrliche Haushaltsrechnung, denn eine Familie mit zwei Kindern hat andere Fixkosten als ein Single mit demselben Einkommen. Lass Puffer für Reparaturen und Zinsanstieg.

Warum rechnet die Bank anders?+

Banken setzen pauschale Lebenshaltungskosten an, rechnen mit Sicherheitsabschlägen auf variable Einkommen und prüfen die Tragfähigkeit oft mit einem fiktiv höheren Zins. Dein Ergebnis hier ist eine Obergrenze, das Bankangebot fällt in der Regel niedriger aus.

Zählt die eingesparte Miete mit?+

Bei Eigennutzung ja, denn die Rate ersetzt die Miete. Deshalb rechnest du hier mit den Ausgaben ohne Miete. Bei einer Kapitalanlage zahlst du weiter Miete, dafür kommen Mieteinnahmen dazu, das gehört dann in den Cashflow-Rechner.

Alle Rechner in einer App.

Ergebnisse werden gespeichert, fließen in den nächsten Rechner und der KI-Scan liest dein Bankangebot automatisch aus.

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