Kaufnebenkosten verstehen
Die Kaufnebenkosten sind der Betrag, an dem die meisten Finanzierungen scheitern. Sie liegen je nach Bundesland und Makler zwischen 8 und 12 Prozent des Kaufpreises und müssen fast immer aus dem Eigenkapital kommen. Bei einer Wohnung für 350.000 Euro in Nordrhein-Westfalen sind das schnell über 40.000 Euro, die zusätzlich zur Anzahlung bereitliegen müssen.
Sie setzen sich aus drei Posten zusammen. Die Grunderwerbsteuer bestimmt das Bundesland und ist mit 3,5 bis 6,5 Prozent der größte Brocken. Notar und Grundbuchamt kosten zusammen rund 2 Prozent, das ist gesetzlich geregelt und nicht verhandelbar. Die Maklercourtage trägt der Käufer seit 2020 nur noch zur Hälfte, üblich sind 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer.
Was die Rechnung oft übersieht
Wer nur mit dem Kaufpreis kalkuliert, hat sich vor dem ersten Bankgespräch bereits um einen fünfstelligen Betrag verrechnet. Deshalb dieser Ablauf: erst die Nebenkosten kennen, dann das Darlehen bestimmen, dann die Rate, dann den Cashflow. Genau diese Kette bildet die vistavo App ab, jedes Ergebnis fließt in den nächsten Rechner.