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Was kostet der Kauf wirklich?

Der Kaufpreis ist nur der Anfang. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler kommen obendrauf, und dieses Geld will keine Bank finanzieren. Rechne es aus, bevor du bietest.

Deine Zahlen

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Kaufnebenkosten gesamt

42.245 €

Das sind 12,1 % des Kaufpreises. Diese Summe finanziert dir keine Bank vollständig mit.

Grunderwerbsteuer (6,5 %, Nordrhein-Westfalen)22.750 €
Notar und Grundbuch (2 %)7.000 €
Maklercourtage (3,57 %)12.495 €
Gesamtkosten inkl. Kaufpreis392.245 €

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Kaufnebenkosten verstehen

Die Kaufnebenkosten sind der Betrag, an dem die meisten Finanzierungen scheitern. Sie liegen je nach Bundesland und Makler zwischen 8 und 12 Prozent des Kaufpreises und müssen fast immer aus dem Eigenkapital kommen. Bei einer Wohnung für 350.000 Euro in Nordrhein-Westfalen sind das schnell über 40.000 Euro, die zusätzlich zur Anzahlung bereitliegen müssen.

Sie setzen sich aus drei Posten zusammen. Die Grunderwerbsteuer bestimmt das Bundesland und ist mit 3,5 bis 6,5 Prozent der größte Brocken. Notar und Grundbuchamt kosten zusammen rund 2 Prozent, das ist gesetzlich geregelt und nicht verhandelbar. Die Maklercourtage trägt der Käufer seit 2020 nur noch zur Hälfte, üblich sind 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer.

Was die Rechnung oft übersieht

Wer nur mit dem Kaufpreis kalkuliert, hat sich vor dem ersten Bankgespräch bereits um einen fünfstelligen Betrag verrechnet. Deshalb dieser Ablauf: erst die Nebenkosten kennen, dann das Darlehen bestimmen, dann die Rate, dann den Cashflow. Genau diese Kette bildet die vistavo App ab, jedes Ergebnis fließt in den nächsten Rechner.

Häufige Fragen

Was Käufer dazu am häufigsten fragen.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?

Je nach Bundesland und Maklereinsatz zwischen rund 8 und 12 Prozent des Kaufpreises. Den größten Anteil hat die Grunderwerbsteuer mit 3,5 bis 6,5 Prozent, dazu kommen etwa 2 Prozent für Notar und Grundbuch sowie bis zu 3,57 Prozent Maklercourtage für den Käufer.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

In der Regel nicht vollständig. Banken finanzieren den Kaufpreis, weil dahinter die Immobilie als Sicherheit steht. Die Nebenkosten sind weg, sobald sie gezahlt sind, deshalb erwarten die meisten Banken, dass du sie aus Eigenkapital deckst. Eine Vollfinanzierung inklusive Nebenkosten gibt es, aber mit deutlich schlechteren Zinsen.

Wann werden die Kaufnebenkosten fällig?

Notarkosten kurz nach dem Beurkundungstermin, die Grunderwerbsteuer meist vier bis sechs Wochen danach per Bescheid vom Finanzamt, und die Maklerprovision nach dem wirksamen Kaufvertrag. Alle drei fallen also innerhalb weniger Wochen an, in bar.

Fällt die Maklerprovision immer an?

Nein. Beim Kauf vom Eigentümer ohne Makler entfällt sie komplett. Seit Dezember 2020 gilt beim Kauf von Wohnimmobilien durch Privatpersonen zudem das Teilungsprinzip: Der Käufer zahlt höchstens so viel wie der Verkäufer, üblich sind 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer.

Zählen Renovierungskosten zu den Kaufnebenkosten?

Nein. Kaufnebenkosten sind die Kosten des Erwerbsvorgangs selbst: Steuer, Notar, Grundbuch, Makler. Renovierung, Möbel und Umzug kommen zusätzlich und werden gern vergessen. Plane sie getrennt ein.

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